Hazeltine 2000 Terminal

Dietz 621 mit Hazeltine Terminal

Mich reizt es schon ewig, das Terminal an unserer Dietz 621 wieder in Betrieb zu nehmen. Wie manche vielleicht schon bemerkt haben – ich mag Terminals. Unser Terminal lies sich einschalten, zeigte ein paar wirre Zeichen auf dem Bildschirm und reagierte auf ein paar Tastendrücke. Irgendwann machte es dann gar keinen Mucks mehr. Also ist eine Reparatur angesagt.

Um die Ausstellung nicht zu zerreißen, mache ich mich an unser zweites Hazeltine Terminal, das bereits im Lager auf mich wartet. Dieses ist sogar noch älter als unser derzeitiges Ausstellungsstück, denn es ist noch mit ca. 30 kleinen TTL-Platinen ausgestattet. Aber es ist nicht das älteste Terminal dieser Reihe, denn das würde noch Ringkernspeicher verwenden.

Also erstmal alles wieder schön sauber machen und vor allem den bröseligen Schaumgummi  und dessen Kleberreste um den Monitor entfernen. Wer sich genauer über das Innenleben des Terminals informieren will, dem lege ich den ausführlichen Reparaturbericht von Jerry Walker ans Herz. Am Gerät selbst ist eine Sicherung defekt. So messe ich erstmal die Elkos des Netzteils – okay, sieht nicht gut aus – es wird “recapped”, also alle Elkos ersetzt. Auch auf der Ansteuerungsplatine des Monitors ersetze ich alle Elkos.

Jede Menge TTLs

Damit keine der ca. 30 eingesteckten Platinen wegen dem Netzteil schaden nimmt, entferne ich diese und mache zumindest eine optische Kontrolle.
An das Netzteil schließe ich Lastwiderstände, um es unter Last in Betrieb zu nehmen und stelle die entsprechenden Spannungen ein. Das Netzteil funktioniert schon mal.

Mit nur zwei eingesteckten Karten überprüfe ich, ob Reset und Takt erzeugt werden- passt. So, nun gehe ich aufs Ganze und stecke wieder alle Karten in ihre Steckplätze und schalte das Gerät ein – Tada! Es werden Zeichen in leuchtendem Grün angezeigt, man kann den Bildschirm löschen und im Batch-Mode tippen und alle entsprechenden Tasten werden auf dem Monitor angezeigt. Ein Kabel zum Anschluss an den PC ist, Dank dem Verein zum Erhalt klassischer Computer und Wolfgang Robel, schnell gebastelt. So lassen sich nun Daten vom und zum Terminal übertragen.

Solange unsere Dietz 621 nicht läuft, will ich einen Linux-Rechner an das Terminal anschließen. Per agetty könnte man es direkt als Linux Terminal betreiben. Ist aber irgendwie auch nicht so der Bringer, da das Terminal nur Großbuchstaben kann. Funktioniert zwar, aber ist – naja…

Mein nächster Gedanke ist, Eingabemasken wie anno dazumal auf dem Bildschirm darzustellen und als Demo ablaufen zu lassen. Ich lasse mir von einer KI ein paar Seiten erstellen und bin so einigermaßen zufrieden. Ist halt nicht interaktiv.

Dann habe ich mich mit der KI etwas länger unterhalten und wir haben ein Pseudo-ERP System für das Hazeltine 2000 entwickelt, das von unseren Besuchern nun interaktiv verwendet und getestet werden darf.

KI generiertes Pseudo-ERP System

The Museum Formerly Known as Computeum…

Aussenansicht des Computeums mit dem Schriftzug PUTEUM vertikal an der linken Ecke des Hauses
Ab jetzt nur PUTEUM

… henceforth to be called PUTEUM.

Und das hat seinen Grund, weil wir uns ab jetzt nur noch auf den Tomy Pjuta konzentrieren werden.

Alle anderen Rechner wurden am Wochenende zur Entsorgung vorbereitet. Gestern war auch der Verschrotter schon drei mal mit seinem 12-Tonner da und hat eingeladen.  Als er gesehen hat was für arme Kerle wir sind, hat er uns auch noch die Hälfte der Kosten erlassen. Vielen Dank! Ich hoff nur, er hat nicht zu viel Arbeit mit den ganzen Apple II, Atari 400/800 und den dutzenden Commodore PET. Es ist eine echte Erleichterung das Zeug los zu sein !

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Kobold(e) im Museum

Ein grüner Kobold VK 119 lehnt an der Wand
Unser Kobold

Na ja, eigentlich nur einer, aber der ist richtig wichtig: ein klassischer Kobold VK 119 von Anfang der 1980er.  Noch ohne viel Plastik aber schon mit dem großen Stoffbeutel. Die Bürste des 119 ist Perfekt für unseren Teppichboden.

Weil was man gerne vergisst ist dass so ein Museumsbetrieb eigentlich nur recht wenig mit Basteln und ganz viel mit Staubsaugen, Staubwischen, Fensterputzen und so weiter zu tun hat.

Neben dem, was die Besucher reintragen, oder wir beim (immer noch) an der Ausstellung basteln erzeugen, gibt auch den ganzen Vogeldreck der es immer wieder schafft unter der Tür durchzukriechen. Echt nervig das Zeug. Aber der VK119 erledigt  das mit dem Dreck auf dem Boden ganz prächtig, auch wenn man sich doch etwas mehr Saugkraft wünschen würde. Und frische Staubbeutel 🙂

 

Follower-Power!

Ein Palettenregal mit 3 Feldern
Symbolbild – Sowas in der Art brauchen wir.

So heissts ja heute im Netz wenn wenn man was braucht und mal fragt. Und wir brauchen was:
Wir brauchen ein Palettenregal. Gebraucht und günstig. Ideal ist alles bis ~3 Meter Höhe. So dass man halt 2-3 Paletten übereinander stellen kann. In der Länge können wir alles zwischen 8 und 50 Meter brauchen.

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Hitzefrei – Wir haben am 28.6. geschlossen.

In der Schule haben wir bei 30 Grad gejammert wann endlich Hitzefrei ist – der Baggersee ruft 🙂

Heut machen wir Computeum und wollen eigentlich nirgends anders sein – nur bei für Vilshofen angekündigten 39 Grad und ohne Klimaanlage ist es in der Ausstellung kaum auszuhalten. Alle Lüfter auf Volldampf ändert da auch nix. Deswegen haben wir uns entschlossen auch Hitzfrei zu machen

Acorn A3000

Acorn A3000
Acorn A3000

Unser Acorn A3000 war soweit in Ordnung. Im Februar 2025 hatte ich ihn gereinigt und überarbeitet und er war bis vor einiger Zeit im Computeum in Betrieb zu sehen. Mangels passender Maus konnte man den Rechner zwar nicht bedienen, aber zumindest war sein Risc OS zu sehen. Jedoch stellte der A3000 den Betrieb ein bzw. es war kein Bild mehr auf dem Monitor zu sehen. Also muss ich nochmal an das Gerät ran…

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Apple ///, Teil 3 (Finale)

PLA mit abgegammelten Beinchen
PLA mit abgegammelten Beinchen

Aller guten Dinge sind drei – so gibt es nun einen dritten und (hoffentlich) letzten Blog-Eintrag zum Apple ///.
Mit dem Einsatz von ADTPro, einem Tool um Startdisketten für den Apple zu Erzeugen, kam ich leider nicht weiter. Ich kontaktierte sogar dessen Entwickler, der sehr hilfsbereit war, aber leider konnte auch er mir nicht weiterhelfen und vermutete den Fehler eher in der Hardware – womit er auch Recht behielt. „Apple ///, Teil 3 (Finale)“ weiterlesen

Apple ///, Teil 2

Defekter Apple 3

Kaum sind sechs Jahre vergangen, schon findet sich die Zeit, um sich wieder um den Apple /// zu kümmern. Es gingen eben andere Arbeiten bzw. Geräte vor, aber nun ist der Apple /// endlich wieder dran.
Um keine Lücke in der Ausstellung zu hinterlassen, baue ich zuerst nur mal das Netzteil und die Hauptplatine des Rechners aus, um diese zuhause mit meinem Equipment unter die Lupe nehmen zu können. „Apple ///, Teil 2“ weiterlesen